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Arbeitsgruppe 4 - Das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur: Der Umgang mit ‚Wissen’ in digitalen Medien

Heftige Diskussionen erschüttern die Feuilletons und in Blogs werden zahlreiche Kontroversen ausgetragen: Man streitet über Digitalisierung von Büchern durch kommerzielle Anbieter und über die die unentgeltliche Bereitstellung von wissenschaftlichen Texten unter dem Stichwort „Open Access“. Man streitet über diese und andere Beispiele – der zentrale Punkt dahinter ist die Frage nach dem Recht am geistigen Eigentum und die Früchte, die aus seiner Vermarktung erwachsen.

Neben Schutz von geistigem Eigentum steht die Frage nach dem Transfer des Wissens von der Forschung in die Praxis. Und auch hier gehen die Meinungen auseinander. Viele halten es für ausreichend, Informationen in Broschüren und auf Internetseiten lediglich bereitzustellen. Andere verweisen darauf, dass erst die Resonanz auf Wissen und die Adaption der Erkenntnis Wissenstransfer im eigentlichen Sinn darstellen.

Bringt man beide Aspekte zusammen, so ergibt sich ein interessantes Thema: Wissensvermittlung anzustoßen und geistiges Eigentum zu schützen, so lautet die Aufgabe, damit alle Bereiche der Gesellschaft – von der Wirtschaft über Kultur, Bildung und Wissenschaft bis hin zur Politik – vom Umgang mit Wissen gleichermaßen profitieren. Entsprechend breit sind die Fragestellungen der vierten Arbeitsgruppe: Vom Umgang mit Urheberrecht in der digitalen Welt über „creative industries“ bis zum Wissenschaftstransfer reichen die Themen. 

Moderation:Jessica Stock, Technische Universität Berlin
1. Vortrag:Arbeit 2.0: Urheberrecht und Kreativschaffen in der digitalen Welt
Prof. Dr. Wolfgang Coy, Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin
2. Vortrag:Informationssysteme und wissenschaftliches Publizieren im Zeitalter der Globalisierung – Das Beispiel PANGAEA
Dr. Michael Diepenbroek, marum - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften 
3. Vortrag:Wissenschaft, Kunst und Nachhaltigkeit – passt das zusammen?
Christopher Lindinger, Ars Electronica Futurelab